Warum wollen wir gründen – Was treibt uns an?

Beide waren oder sind wir in den letzten Jahren in einem abhängigen Angestelltenverhältnis gewesen. Das gab uns Sicherheit, wir wussten immer, wieviel Geld wir am Ende des Monats auf dem Konto hatten. Dabei ist uns mit den Jahren aufgefallen, welche Vorteile und welche Nachteile so ein Angestelltenverhältnis hat. Denn eins ist klar, man arbeitet immer für jemand anderen und am Ende des Tages sieht man meist kein greifbares Endergebnis; Anders ist das natürlich in einem produzierenden Unternehmen oder wenn man als Handwerker arbeitet.

Für mich persönlich fühlte sich das immer schon nicht gut an. Fehlende Wertschätzung und die teilweise monotone Arbeit. Kreativität oder Einsatz waren nicht erwünscht oder wurden nicht honoriert. Schlechte Chefs kreuzten immer wieder meinen Weg und machten mir den Arbeitsalltag nicht gerade leicht.

So beschloss ich eines Tages diesen monotonen Kreislauf zu durchbrechen und machte mich als mobile Privatassistentin selbstständig. Endlich der eigene Chef sein, selbst bestimmen, wann wo und wie man arbeitet, das war fortan für einige Jahre die Freiheit, die ich mir genommen hatte.

Arbeitet man jedoch als Einzelunternehmer, stößt man schnell an seine Grenzen, denn man kann sich selbst ja nicht teilen. Außerdem muss man neben der Leistungserbringung beim Kunden trotzdem noch die Akquise, das Marketing und die Buchhaltung erledigen. Das Business war nicht skalierbar, wie man so schön sagt.

Irgendwann dachte ich mir, so wie es dir geht, muss es doch auch noch anderen Soloselbstständigen gehen und so kam mir/uns die Idee mit DELIST. Wir helfen anderen Einzelunternehmern und kleinen Unternehmen und nehmen ihnen den ganzen Overhead ab.

Anderen Menschen zu helfen hat mir schon immer Spass gemacht. Dabei auch noch selbst ein eigenes Business aufzubauen, ist doch eine geniale Idee.

Das reichte uns aber nicht. Durch den Businessplan Wettbewerb initiiert wollten und wollen wir nachhaltig sein. Nachhaltigkeit ist doch nicht nur bei Produkten möglich, sondern muss auch bei der Arbeit mit Menschen möglich sein. Also haben wir überlegt, wie es gehen kann und jede Woche haben wir neue Ideen zu diesem Thema. Nicht alle Ideen werden wir umsetzen, aber da draußen gibt es immer mehr Unternehmen, die so denken wie wir.

Lasst uns die Welt zu einem Ort machen, in der wir einen „Fußabdruck“ hinterlassen, auf den wir stolz sein können.

Wir wollen etwas bewegen, statt bewegt zu werden.

Seid ihr dabei?